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NEWSLETTER 02-2012 03.02.2012
Sehr geehrte Damen und Herren,

die Internationale Grüne Woche Berlin 2012 ist gerade zu Ende gegangen und hat ihren Stellenwert als weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau sowie ihre Funktion als Leitmesse für das gesamte Agribusiness weiter ausgebaut.

Mit 1.624 Ausstellern aus 56 Ländern, einer Ausstellungsfläche von 115.000 Quadratmetern und mehr als 420.000 Besuchern verzeichnete die 77. Internationale Grüne Woche vom 20. bis 29. Januar 2012 eine der stärksten Beteiligungen seit der Erstveranstaltung im Jahr 1926. Rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt, die etwa die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentierten, die Spitzen der Land- und Ernährungswirtschaft und eine Vielzahl von Repräsentanten des gesamten Agribusiness trafen sich in Berlin zum agrarpolitischen Dialog.

Rumänien beteiligt sich bereits seit 1973 an der Internationalen Grünen Woche und war in diesem Jahr das offizielle Partnerland der Veranstaltung. Neben Landwirtschaftsminister Valeriu Tabara waren weitere hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft Rumäniens vor Ort, um Beziehungen mit Partnern aus Deutschland, Europa und der Welt zu pflegen und neu zu knüpfen.

Als einer der attraktivsten Agrarstandorte Europas bietet Rumäninen ein riesiges Potential für die Landwirtschaft. Politisches Ziel ist es, Rumäniens Getreideente bis zum Jahr 2020 auf 30 Millionen Tonnen jährlich zu verdoppeln und damit zu den großen Fünf in Europa vorzustoßen. Bereits heute hat Rumänien mit 6,5 Millionen Bauern die größte Anzahl von Beschäftigten in der Landwirtschaft sowie mit 13,3 Millionen Hektar eine der größten landwirtschaftlichen Nutzflächen der EU.

AGRARIUS ist in Rumänien inzwischen fest etabliert und kann so die Wachstumschancen dieser Region konsequent nutzen. Auch in diesem Jahr werden wir das Flächenwachstum weiter kontinuierlich vorantreiben, um von den positiven Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft zu profitieren.

Weitere Informationen zu Rumänien entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Artikel aus dem Handelsblatt.

Beste Grüße
Ottmar Lotz
- Vorstand –



Die Kornkammern Europas rücken in den Blick

Die Länder im Osten der EU sollen künftig einen zentralen Beitrag leisten, die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen.

Eine rasant wachsende Weltbevölkerung und die Nachfrage nach Öko-Treibstoffen stellen Europas Landwirtschaft  vor Herausforderungen. Zugleich gibt das bisher ungenutzte Potenzial im osteuropäischen Agrarsektor Anlass zur Hoffnung, dass die EU auf dem Weltmarkt künftig eine bedeutende Rolle spielen kann. „Die Möglichkeiten Osteuropas sind in der Landwirtschaft riesig. Und wir wollen es zusammen mit deutschen Firmen gemeinsam heben“, sagte Südzucker-Vorstand Thomas Kirchberg auf der Grünen Woche in Berlin.

Vor allem das diesjährige Partnerland der weltgrößten Verbrauchermesse, Rumänien, kann einen Beitrag zur Lösung Fragen leisten. Das jüngste EU-Mitglied gilt als einer der attraktivsten Agrarstandorte Europas. „Wir haben ein riesiges  Agrarpotential“, sagte Rumäniens Agrarminister Valeriu Tabara dem Handelsblatt. Bis 2020 wolle die Regierung Rumäniens Getreideernte auf 30 Millionen Tonnen jährlich mehr als verdoppeln. Das Land solle dann „zu den großen Fünf in Europa gehören“. Nutzen will Rumänien dazu EU-Fördermittel. Bereits jetzt hat die Agrar- und Ernährungswirtschaft in Rumänien mit zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts einen überdurchschnittlich großen Anteil. Das von der Einwohnerzahl her siebtgrößte EU-Land hat mit 6,5 Millionen Bauern die größte Anzahl von Beschäftigten in der Landwirtschaft und mit bisher schon 13,3 Millionen Hektar eine der größten landwirtschaftlichen Nutzflächen der EU. Aber Tabara räumt ein: „Unser landwirtschaftliches Potential ist in den letzten Jahren bei weitem nicht ausgeschöpft worden.“

Rumänien brauche „Investitionen in seinen Agrarsektor. Und ich werbe dafür auch in Deutschland“, sagte Tabara. Allerdings wolle er den Verkauf von Land auch über 2016 hinaus nur an Menschen mit Wohn- oder Unternehmen mit Firmensitz in Rumänien untersagen. In den vergangenen Jahren sei es gelungen, die landwirtschaftliche Produktion in den vergangenen Jahren deutlich zu steigern. Der notwendige Trend zu größeren Bauernhöfen sei eingeleitet. Von 2007 und 2011 sei die Zahl der Höfe mit 50 bis 100 Hektar Nutzflächeum17,7 Prozent gestiegen EU-Agrarholdings und Getreidehändler hätten sich angesiedelt.

Am Samstag hatten sich auch die Agrarminister aus 68 Ländern auf der Grünen Woche getroffen und eine Erklärung zum Kampf gegen den Hunger verabschiedet. „Ohne eine nachhaltige und produktive Land- und Ernährungswirtschaft wird der Kampf gegen den Hunger nicht zu gewinnen sein“, erklärte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). In den nächsten 40 Jahren müsse die landwirtschaftliche Produktionum 70 Prozent steigen, meint der Chef der Osteuropaförderbank EBRD, Thomas Mirow. „Gerade Rumänien, Serbien und Polen sind dabei sehr wichtig. Sie können mit großen Produktivitätssteigerungen, Investitionen in die ganze Wertschöpfungskette und mehr Rechtssicherheit in Fragen von Grund und Boden einen wichtigen Beitrag in Europa dazu leisten“, sagte Mirow dem Handelsblatt.

Quelle: Handelsblatt vom 23.01.2012, Mathias Brüggmann, Berlin

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